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Wirtschaft und Tourismus

Facharbeiter  

Fachkräftesicherung in Niedersachsen: Nur mit gut ausgebildeten Fachkräften ist wirtschaftlicher Erfolg möglich!

Schon heute fehlen in einzelnen Branchen und Regionen gut ausgebildete Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Und – so die Prognosen – in der Zukunft werden sie noch knapper: trotz Zuwanderung werden im Jahr 2040 allein in Niedersachsen 800.000 Menschen im erwerbsfähigen Alter fehlen. Zur Fachkräftesicherung hat die Landesregierung im Sommer 2014 die landesweite „Fachkräfteinitiative Niedersachsen“ gestartet. Sie arbeitet dabei mit 24 Partnerinnen und Partnern zusammen, darunter mit Kammern und Verbände, Gewerkschaften und der hiesigen Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit.


Die Partnerinnen und Partnern haben gemeinsam die Kernziele der Fachkräftesicherung festgelegt und die bisherigen Schwachpunkte identifiziert. So sollen insbesondere junge Menschen ohne Beschäftigung für den Arbeitsmarkt fit gemacht werden. Außerdem sollen mehr Frauen berufstätig werden können und Zuwanderer gezielt in den Arbeitsmarkt integriert werden.

Weil die einzelnen Regionen in unterschiedlichem Maße vom demografischen und wirtschaftlichen Wandel betroffen sind, setzt man neben zentralen Konzepten auch auf Akteure der regionalen Ebene. Im Sommer 2015 hat die Landesregierung deshalb acht Regionale Fachkräftebündnisse (SüdOst-Niedersachsen, Südniedersachsen, Leine-Weser, Nordwest, JadeBay, Ems-Achse, Nordostnieder-sachsen und Elbe-Weser) ins Leben gerufen. Sie sollen regionale Fachkräfteprojekte entwickeln, aber auch konkrete Förderanträge prüfen.

Hier ein paar Beispiele für mögliche Fachkräfteprojekte:

• Aufbau von Welcome Centern für in- und ausländische Fachkräfte

• Aktive Unterstützung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf

• Projekte zur Erhöhung der Arbeitsplatzattraktivität

• Gezielte Werbeaktionen zur Gewinnung von Fachkräften

• Projekte zur Qualifizierung und Vermittlung von Arbeitslosen

• Maßgeschneiderte Weiterbildungsmaßnahmen für Beschäftigte in einer Region


Die acht Bündnisse sollen zunächst drei Jahre lang tätig sein (von September 2015 bis August 2018). Sie haben vom Wirtschaftsministerium Budgets für ihre Projekte erhalten. Insgesamt investiert die Landesregierung 26 Millionen Euro in die „Unterstützung Regionaler Fachkräftebündnisse" und setzt damit einen deutlichen Förderschwerunkt in der neuen EU-Förderperiode.


Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten den Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.


Wirtschaft in Niedersachsen

 
Karte Naturparke Niedersachsen  

Naturnahe Wirtschaftsentwicklung im ländlichen Raum

Der Schutz der Natur ist nicht nur lebensnotwendig für Mensch und Tier – er ist auch eine wesentliche Grundlage für die regionale Wirtschaft: Die Nachfrage nach regionalen naturverträglichen Reiseangeboten steigt. Die Nationalparks, das UNESCO-Biosphärenreservat und die Naturparke sichern die Lebensräume. Umweltbildung durch konkrete Naturerlebnisse und nachhaltiges Wirtschaften machen solche Angebote spannend und attraktiv und sind gleichzeitig eine Investition in die Zukunft unserer Heimat.

Das Land Niedersachsen fördert seit vielen Jahren mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Projekte, des naturverträglichen Tourismus, die zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung im ländlichen Raum beitragen.


Mehr Informationen über Niedersachsens Nationale Naturlandschaften

Mehr Informationen zu dem Förderprogramm


JadeWeserPort  
JadeWeserPort

Der „Hafen Niedersachsen“: Das Tor zur Welt

Unsere Seehäfen an der Nordseeküste sind Niedersachsens „Tor zur Welt“. Sie sind der Dreh- und Angelpunkt für die Exportwirtschaft und werden unter dem Namen „Hafen Niedersachsen“ zusammengefasst. Ein erfolgreiches Beispiel ist etwa Cuxhaven, wo bereits das Deutsche Offshore-Industrie-Zentrum mit der Kernansiedlung Siemens entwickelt wurde.

Niedersachsen wird auch in Zukunft weiter in seine Hafeninfrastruktur investieren, um die Standortvorteile des ,,Hafens Niedersachsen'' weiter zu stärken. So erhält die landeseigene Hafengesellschaft NiedersachsenPorts im Jahr 2017 30 Millionen Euro Zuschuss aus der Landeskasse. Dieser Betrag wird im Jahr 2018 noch einmal auf 40 Millionen Euro aufgestockt.


Mehr Informationen zu Niedersachsens Seehäfen


Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić im Gespräch mit einem Studenten  
Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić lässt sich von einem Studenten den FEP-Baustein „Tutorienprogramm“ im Filmstudio der HsH vorstellen.

Fachkräftesicherung in den Regionen: Landesprogramm FEP stärkt anwendungsorientierte Hochschulen

Die niedersächsischen Fachhochschulen sind ein starker Motor der regionalen Entwicklung. Sie tragen entscheidend zur Fachkräftesicherung in den Regionen bei und sind damit auch eine Antwort auf demografische Herausforderungen. Zudem fördern die Fachhochschulen die soziale Öffnung, denn die Hürde zur Aufnahme eines Studiums an einer solchen anwendungsorientierten Hochschule ist für Jugendliche aus nicht akademischen Elternhäusern niedriger als bei einer Universität.

Mit dem Fachhochschulentwicklungsprogramm (FEP) stellt die Landesregierung bis 2020 mehr als 480 Millionen Euro bereit. Mit diesen Mitteln werden die Studienplatzkapazitäten nachhaltig ausgebaut. Die Grundkapazität der Fachhochschulen wird dauerhaft um mehr als ein Drittel erhöht.

Niedersachsen schafft mit dem FEP Studienangebote auch für solche Beschäftigungsfelder, in denen bislang noch nicht wissenschaftlich ausgebildet wird. Ein gutes Beispiel dafür sind die Gesundheitsfachberufe.
Die praxisorientierte Forschung und Entwicklung wird gestärkt, der Wissens- und Technologietransfer in den Regionen unterstützt und so der Hochschulstandort Niedersachsen zukunftsfähig aufgestellt.


Weitere Informationen:

Fachhochschulforschung als Motor regionaler Entwicklung (Forschungsperspektive FH) (PDF, 45 KB)

Checkliste zur Antragstellung (PDF, 178 KB)

Qualität und Innovation, Sonderbeilage der Deutschen Universitätszeitung (duz)


Schiffshebewerk Lüneburg  

Wasserstraßen: Schleuse Lüneburg

Die Verlagerung von Gütertransporten auf den Wasserweg ist ein zentrales verkehrspolitisches Ziel Deutschlands. Die Schleuse Lüneburg ist hierbei ein wichtiges Projekt: sie soll einen Engpass auf dem Elbeseitenkanal beseitigen und damit eine der bedeutendsten Binnenwasserstraßen des Nordens stärken. Das Projekt kostet 270 Millionen Euro.

Der Neubau der Schleuse ist notwendig, denn nicht nur die Containerschiffe auf den Weltmeeren werden immer größer, dasselbe gilt für die Binnenschiffe. Für Großmotorgüterschiffe und Schubverbände reicht das bisherige Schiffshebewerk Scharnebeck einfach nicht mehr aus.

Auch der Küstenkanal von Oldenburg bis zur Ems mit einem Volumen von 255 Millionen Euro sowie die Fahrrinnenanpassungen von Außenems und Weser werden schon bald realisiert.

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