Niedersachen klar Logo

Mehr Chancengleichheit durch bessere Zusammenarbeit

Gruppe von Kindern, die den Daumen nach oben halten  

In Niedersachsen sollen möglichst keine Jugendlichen mehr durchs Netz fallen. Auch Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Familien müssen gute Chancen auf einen möglichst hochwertigen Schulabschluss, einen guten Ausbildungsplatz oder ein Studium haben. Die Landesregierung arbeitet daran, mehr Chancengleichheit umzusetzen, bessere Übergänge und neue Zugänge zu ermöglichen.


Diese Aufgabe kann nur von vielen gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren gemeinsam bewältigt werden. Insbesondere die Förderung der Risikogruppen wird nur in Kooperation sämtlicher Akteure gelingen: Eltern, Träger von Kinder-, Bildungs- und Jugendeinrichtungen, verschiedene Ebenen staatlicher Verwaltung und politischer Entscheidung, zivilgesellschaftliche Organisationen, ehrenamtliches Engagement und die lokale und regionale Wirtschaft. Die Niedersächsische Landesregierung wird dafür werben, dass alle diese Akteure Verantwortung auch über ihren jeweils eigenen Zuständigkeitsbereich hinaus übernehmen und im Interesse eines gelingenden Aufwachsens junger Menschen gut und vertrauensvoll zusammenzuwirken.


Von besonderer Bedeutung für die Zukunft des Landes Niedersachsen ist bei alledem ein gemeinsames Vorgehen von Land und Kommunen (und der Ministerien untereinander) sowie der unterschiedlichen Akteure vor Ort in den Städten und Gemeinden im Bereich Bildung:


Insbesondere in der Ausgestaltung der Ganztagsschule vor Ort spielen außerschulische Kooperationspartner eine wichtige Rolle. Eine mutige Öffnung der Ganztagsschulen nach außen hilft den Schulen bei der Umsetzung ihres Erziehungs- und Bildungsauftrags. Der Lebensweltbezug wird größer, Bildungs-, Erfahrungs- und Lebensräume können stärker an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen ausgerichtet werden, Aspekte von schulbezogener Jugendarbeit und Schulsozialarbeit können mit einfließen. Im Interesse jedes und jeder Einzelnen, aber auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels versuchen alle Beteiligten zu verhindern, dass Kinder und Jugendliche den Anschluss verlieren und irgendwann ohne Schulabschluss bzw. Ausbildung dastehen.


Ministerpräsident Stephan Weil zu Gast bei der Jugendberufsagentur  
Ministerpräsident Stephan Weil zu Gast bei der Jugendberufsagentur

Die jeweils zuständigen Ministerien fördern eine möglichst enge Zusammenarbeit der unterschiedlichen Bildungseinrichtungen bei der Gestaltung von Bildungsübergängen etwa von der Kita in die Grundschule, dann in die weiterführenden Schulen oder später in Ausbildung und Studium. In zahlreichen Kommunen in Niedersachsen werden die Jugendlichen von Jugendberufsagenturen unterstützt beim Übergang von Schule in den Beruf. In einer Jugendberufsagentur erhalten Jugendliche in nur einer Anlaufstelle passgenau die Hilfe, die sie brauchen, um eine Berufsausbildung auszuwählen, erfolgreich abzuschließen und sich nachhaltig im Berufsleben zu integrieren. Jobcenter, Agentur für Arbeit, Schule und Kommune verhindern gemeinsam, dass Jugendliche zwischen Schule und dem weiteren beruflichen Weg verloren gehen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Sprachlernkurses mit der Kultur- und Wissenschaftsministerin  

Gemeinsam mit den Einrichtungen der Erwachsenenbildung und in enger Abstimmung mit den Kommunen bietet das Land Basissprachkurse an, um Geflüchteten schnell und unbürokratisch Grundkenntnisse der deutschen Sprache zu vermitteln.

Der SüdniedersachsenInnovationscampus (SNIC) ist ein wichtiges Leitprojekt des Südniedersachsenprogramms. Die vier Hochschulen der Region haben sich zusammengetan, um niederschwelligen Technologietransfer für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die noch keine oder wenige Erfahrungen mit der Zusammenarbeit mit Hochschulen haben, zu ermöglichen. Im dazugehörenden sogenannten SNIC-Tech erfolgt eine enge Kooperation mit den Wirtschaftsförderungen der Landkreise und der Stadt Göttingen. Technologieberater geben Impulse für die Innovationstätigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen.



zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln